FISCHEREIVEREIN
BOZEN

FISCHEREIVEREIN
BOZEN

239a Talfer

Fischereisaison: von 01.05.2017 bis 30.09.2017
(Die Fischerei beginnt für die Jahreskartenträger einen Monat vorher!)
Tageskarte: 30.00 €
Jugendtageskarte (bis 16 Jahre): 15.00 €

Die durch den Verein bewirtschaftete Strecke der Talfer dehnt sich insgesamt über rund 9,9 km aus und gliedert sich in der Fließrichtung in zwei getrennte Abschnitte auf: 239a und 239b.  

Der obere Abschnitt – 239a erstreckt sich auf eine Länge von 7,5 km - von der Einmündung des Marterlochbaches (Gasthof Turisten) bis zur Sill (Tennisplätze). Vom Marterlochbach bis zum Deanbach (nähe ex Bar Frieda) darf nur am orografisch rechten Ufer gefischt werden.
Die Fischwasserstrecke entspricht grundsätzlich der Schlucht längs der Straße ins Sarntal. Im oberen Bereich (ca. 3,5 km) liegt der Bach unweit von der Straße, während der untere Teilabschnitt (ca. 4,0 km) tiefer eingeschnitten ist.
Kennzeichnend für diese ausreichend dotierte Restwasserstrecke sind der geringe Verbauungsgrad und das hervorragende Landschaftsbild (steile und zum Teil sogar überhängende Felswände). Der aufmerksame Fischer wird am Ufer überall Gamsspuren oder direkt das Wild beobachten können. In der unterschiedlich breiten Talsohle sind Reste der ursprünglichen Talstraße zu verzeichnen, welche im Laufe der Zeit durch die Hochwasserereignisse beinahe vollkommen zerstört wurde.

Der Fischbestand setzt sich aus Bachforellen (starker Fortpflanzungserfolg!), sekundär aus Marmorierte Forellen und Hybriden so wie aus Regenbogenforellen (Fortpflanzung im Zufluss Afingerbach) zusammen.
Die natürliche oder naturnahe Struktur - zumeist unverbaute Ufer, lose Steine, - lassen das Angeln in dieser Bachstrecke etwas mühsam, aber trotzdem lohnend sein. Bei klarem Wasser wird die Fischerei ziemlich schwierig, da die Fische sehr scheu werden. Ein etwas vertrübtes Wasser lässt die Chancen auf größere Fänge deutlich steigen. Ist das Wasser hingegen sehr trüb, so kann man oberhalb der Einmündung des Afingerbaches probieren, da gerade dieser Zufluss am meisten Geschiebe führt.
Zu empfehlen das Fliegenfischen (Trockenfliege, leicht beschwerte, mittelgroße bis große Nymphe: Starkes Perla-Vorkommen!) am späten Nachmittag bis zur Dämmerung an warmen Sommertagen.

Erlaubte Köder (mehr dazu HIER)

  • Toter oder künstlicher Köderfisch, Spinner, Blinker. Nur Einzelhaken.
  • Eine Trockenfliege, eine Nymphe, ein Streamer, keine zweite Fliege (Springer). Mit diesen Ködern ist das Angeln nur mit Fliegenrute und Fliegenrolle ohne Vorfachbeschwerung erlaubt.

Anfahrtsweg 

Diese Fischwasserstrecke erreicht man über die Straße (in Bozen überall beschildert), welche nach Sarnthein/Penser Joch führt.
Oberhalb der Ortschaft Moarhäusl (nach den alten Straßentunnels: Mündung des rechtsseitigen Zubringers Afingerbaches) ist der Zugang zum Bach relativ leicht. Unterhalb davon sind einzelne Zugangsmöglichkeiten gegeben, und zwar von der Ortschaft Sill (Abzweigung über die Brücke nach dem Runkelsteinerschloß bis zum Eisplatz), auf Höhe des Johanniskofels (Hängesteg über der Schlucht; Markierung Nr. 4, Parkmöglichkeiten nach zwei kurzen Straßentunnels) und ca. 500 m weiter (auf Höhe von sichtbaren, aufgelassenen Straßentunnels).

Fangmeldungen für 239a Talfer