FISCHEREIVEREIN
BOZEN

FISCHEREIVEREIN
BOZEN

117-118 Der "Kleine Eisack"

Fischereisaison: von 01.04.2017 bis 30.09.2017
(Die Fischerei beginnt für die Jahreskartenträger zwei Wochen vorher!)
Tageskarte: 40.00 €
Jugendtageskarte (bis 16 Jahre): 15.00 €

Mit Kleinem Eisack bezeichnet man einige Restwasserstrecken des Flusses zwischen Kardaun und Klausen.
Die Strecken 117 und 118 werden durch den Fischereiverein Bozen bewirtschaftet. Sie liegen jeweils zwischen der Starzerbrücke in Waidbruck und der Einmündung des Diktelebaches beim Gasthof Dreibrückenwirt - 2,3 km Länge - und zwischen dem Brückenwirt und der Holzbrücke in der Ortschaft Steg nördlich von Blumau - 9,0 km Länge.

Die Restwasserstrecke ist relativ gut dotiert (ca. 7 m³/s, dazu die Spende mehrerer Seitenbäche) und hat eine durchschnittliche Wasserbreite von gut 20 m. Sie weist ein sanftes Gefälle (1-3%) und eine hervorragende morphologische Struktur auf, die hauptsächlich durch die Vielfalt der Wasserbreite und –tiefe, der Substrate und der Strömungsgeschwindigkeit bestimmt wird. Langgezogene Rinnen mit Wassertiefen zwischen 1 und 2 m, ausgedehnte, bis zu 5 m tiefe Gumpen (vielfach mit Felsufern) und das reichliche Deckungsangebot kennzeichnen weitgehend den Fischlebensraum.

Der Fischbestand setzt sich hauptsächlich aus Marmorierten Forellen, Hybriden Bachforelle x Marmorierte Forelle und Bachforellen zusammen. Bachsaiblinge, Regenbogenforellen und Äschen sind zwar vorhanden, doch allgemein selten. Seit vielen Jahren erfolgen in dieser Strecke lediglich Besatzmaßnahmen mit jungen Marmorierten Forellen.
Der Kleine Eisack (Fischgewässer 104, 117-118) gehört zu den beliebtesten Fischgewässern des Vereins: Dazu tragen die hohe Qualität des Fischbestandes und gleichzeitig die schöne Struktur wesentlich bei. Es handelt sich trotzdem um kein einfaches Gewässer, die Forellen sind meistens träge und halten sich, obwohl sie überall zu finden sind, vielfach im tiefsten Punkt des jeweiligen Bachquerschnittes auf. Die Fische sind im Kleinen Eisack allgemein sehr schwierig zu sehen, sogar wenn sie steigen.
Zu empfehlen sind die Monate April, Mai oder gar Anfang Juni (dann Überwasser durch die Schmelze) und später, je nach Witterung und Abfluss, von Mitte August bis  Ende September.

Fliegenfischer sind mit Nymphen (dunkel, beschwert, aber nicht all zu groß, vielfach Goldkopf) besonders erfolgreich aber geduldige Fans der Trockenfliege (mittelgroße Eintagsfliegen, am liebsten als Spent, Köcherfliegen, Schnake/Daddy-long-legs) erleben immer wieder, am Nachmittag im Frühjahr, am Abend im Sommer, ihre Höhepunkte. Im Frühjahr und nach einem Hochwasser stellen auch Streamer sehr effektive Köder dar. Die Fliegen fangen in dieser Strecke sicherlich nicht schlechter, und oft viel besser, als andere zugelassene Köder und Angelmethoden.

Erlaubte Köder (mehr dazu HIER)

  • Toter oder künstlicher Köderfisch, Spinner, Blinker.
  • Trockenfliege, Nymphe, Streamer, zweite Fliege (Springer) erlaubt. Mit diesen Ködern ist das Angeln nur mit Fliegenrute und Fliegenrolle erlaubt.

Fanggut, Mindestmaße

  • Vier Edelfische, aber maximal zwei Marmorierte Forellen.
  • Mindestmaße: Bachforelle 30 cm, Marmorierte Forelle 40 cm.

Anfahrtsweg

Die Zufahrt zu den beiden Strecken erfolgt über die SS 22 von Bozen über Blumau in Richtung Klausen-Brixen. Der Zugang zum Wasser ist meistens unproblematisch. Manche Teilabschnitte sind hingegen lediglich längs des Ufers von tal- oder bergwärts liegenden Stellen zu erreichen, da manche Uferschutzbauten (Eisenbahn, Autobahn) sehr steil oder gar senkrecht sind

Fangmeldungen für 117-118 Der "Kleine Eisack"