FISCHEREIVEREIN
BOZEN

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BOZEN

104 Der "Kleine Eisack"-Fliegenstrecke

Fischereisaison: von 01.04.2017 bis 30.09.2017
(Die Fischerei beginnt für die Jahreskartenträger zwei Wochen vorher!)
Tageskarte: 40.00 €
Jugendtageskarte (bis 16 Jahre): 15.00 €

Fliegenstrecke - Trophäenstrecke Marmorierte Forelle - Von der Stadtbrücke in Klausen bis zur Starzerbrücke in Waidbruck. Mit Kleinem Eisack bezeichnet man einige Restwasserstrecken des Flusses zwischen Kardaun und Klausen. Die 5,9 km lange Fischgewässerstrecke Nr. 104 - zwischen der Stadtbrücke in Klausen und der Starzerbrücke in Waidbruck - wird durch den Fischereiverein Bozen bewirtschaftet. Die Fischwasserstrecke 104 wurde seit vielen Jahren als Fliegenstrecke ausgewiesen. Seit 2014 ist die Strecke als besonders Schutzgebiet der Marmorierte Forelle (Trophäenstrecke) ausgewiesen.
Es darf hier nur eine Marmorierte Forelle pro Fischgang mit Mindestmaß 50cm entnommen werden.  

Die Restwasserstrecke ist relativ gut dotiert (ca. 6,3 m³/s, dazu die Spende mehrerer Seitenbäche) und hat eine durchschnittliche Wasserbreite von 20-25 m. Sie weist ein sanftes Gefälle (1-3%) und eine hervorragende morphologische Struktur auf, die hauptsächlich durch die Vielfalt der Wasserbreite und –tiefe, der Substrate und der Strömungsgeschwindigkeit bestimmt wird.
Langgezogene Rinnen mit Wassertiefen zwischen 1 und 2 m, ausgedehnte, bis zu 5 m tiefen Gumpen (vielfach mit Felsufern) und das reichliche Deckungsangebot kennzeichnen weitgehend den Fischlebensraum.
Der Fischbestand setzt sich hauptsächlich aus Marmorierten Forellen, Hybriden Bachforelle x Marmorierte Forelle und Bachforellen zusammen. Bachsaiblinge, Regenbogenforellen und Äschen sind zwar vorhanden, doch allgemein selten. Seit vielen Jahren erfolgen in dieser Strecke lediglich Besatzmaßnahmen mit jungen Marmorierten Forellen.

Der Kleine Eisack (Fischgewässer 104 , 117-118) gehört zu den beliebtesten Fischgewässern des Vereins: Dazu tragen die hohe Qualität des Fischbestandes und gleichzeitig die schöne Struktur wesentlich bei. Es handelt sich trotzdem um kein einfaches Gewässer, die Forellen sind meistens träge und halten sich, obwohl sie überall zu finden sind, vielfach im tiefsten Punkt des jeweiligen Bachquerschnittes auf. Die Fische sind im Kleinen Eisack allgemein schwierig zu sehen, sogar wenn sie steigen.

Zu empfehlen die Monate April, Mai bis Anfang Juni (dann Überwasser durch die Schmelze) und später, je nach Witterung und Abfluss, von Mitte August bis Ende September.

Fliegenfischer sind mit Nymphen (dunkel, beschwert, aber nicht all zu groß, vielfach Goldkopf; unbeschwerte aufsteigende Nymphen der Köcherfliegen im September) besonders erfolgreich, aber geduldige Fans der Trockenfliege (mittelgroße Eintagsfliegen, am liebsten als Spent, Köcherfliegen, Schnake/Daddy-long-legs) erleben immer wieder, am Nachmittag im Frühjahr, am Abend im Sommer, ihre Höhepunkte. Im Frühjahr und nach einem Hochwasser stellen auch Streamer sehr effektive Köder dar.

Erlaubte Köder (mehr dazu HIER)

  • Trockenfliege, Nymphe, Streamer und zweite Fliege (Springer), alle ohne Widerhaken. Mit diesen Ködern ist das Angeln nur mit Fliegenrute und Fliegenrolle ohne Vorfachbeschwerung erlaubt.

Fanggut, Mindestmaße

  • Vier Edelfische, aber maximal eine Marmorierte Forelle.
  • Mindestmaße: Bachforelle 30 cm, Marmorierte Forelle 50 cm.

Anfahrtsweg

Die Zufahrt zu der Fischwasserstrecke erfolgt über die SS 22 von Bozen über Blumau in Richtung Klausen-Brixen oder umgekehrt von Brixen-Klausen in Richtung Bozen. Der Zugang zum Wasser ist allgemein unproblematisch (max. 5 Minuten zu Fuß vom jeweiligen Abstellplatz).

Fangmeldungen für 104 Der "Kleine Eisack"-Fliegenstrecke